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Das Böse als Sympathieträger: „Richard III.“ an der Schaubühne Berlin

Sobald der Startschuss für den Kartenvorverkauf eines nächsten Monats an der Berliner Schaubühne fällt, handelt es sich nur um wenige Minuten, bis alle Tickets sämtlicher Stücke vergriffen sind. So auch bei Thomas Ostermeiers Inszenierung von William Shakespeares  „Richard III.“. Welche Szenen sich an den Abenden der Aufführungen abspielen, kennt man meistens nur von besonders begehrten Konzerten oder Fußballspielen. Diverse Leute versammeln sich bei Wind und Wetter vor dem Theater mit einem Schild, auf dem geschrieben steht, dass sie noch Tickets suchen. Doch meistens warten sie vergeblich. Seit rund vier Jahren ist jede „Richard III.“-Vorstellung ausverkauft. Die Nachfrage nimmt nicht ab. Doch welche Faszination verbirgt sich hinter der Ostermeier-Produktion? Das Böse als Sympathieträger: „Richard III.“ an der Schaubühne Berlin weiterlesen

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2018: Eine Achterbahnfahrt der Gefühle

Und wieder geht ein  Jahr vorbei. Ein Jahr, was mir besonders in Erinnerung bleiben wird. Ein Jahr, in dem es eine emotionale Berg- und Talfahrt gab. Ich durfte live dabei sein, als der 1. FC Magdeburg erstmalig in die 2. Bundesliga aufstieg. Außerdem ist 2018 die Liebe zum Theater nochmal um ein 823478129faches gewachsen. Ich habe meinen Bachelorabschluss erhalten. Im Anschluss habe ich gleich einen Job als Redakteurin ergattern können. Ich wurde geküsst, so wie man es sonst nur aus hochkarätig besetzten Hollywood-Schnulzen kennt. Aber neben all den schönen Dingen ereigneten sich auch Sachen, die mit Trauer und Schmerz verbunden sind. So musste ich zum Beispiel dieses Jahr von dem ein oder anderen Wegbegleiter Abschied nehmen – von manchen sogar für immer. Dann gab es auch Zeiten, wo ich mich als Fußabtreter einer höheren Gesellschaft gefühlt habe. Doch glücklicherweise habe ich mich nie gänzlich von den weniger schönen Ereignissen in den Boden stampfen lassen. In den folgenden Zeilen mache ich mich ein wenig nackig und gebe ein wenig aus meinem tiefsten Inneren preis, was man sonst von mir nicht sieht.  2018: Eine Achterbahnfahrt der Gefühle weiterlesen

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Bizarres Ableben des Menschen: „Warten auf Godot“ am Schauspielhaus Magdeburg

Wer sich dafür entscheidet, Samuel Becketts „Warten auf Godot“ auf die Bühne zu bringen, der riskiert viel. Es kann entweder ein riesiger Erfolg werden oder gar völlig nach hinten losgehen. Der ukrainische Regisseur Stas Zhyrkov hat sich der Aufgabe angenommen, dieses absurde Theaterstück am Schauspielhaus Magdeburg zu inszenieren. Doch hat er sich mit dieser Inszenierung zu viel zugemutet? Bizarres Ableben des Menschen: „Warten auf Godot“ am Schauspielhaus Magdeburg weiterlesen

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Taktische Ausreden: „Bezahlt wird nicht!“ am Schauspielhaus Magdeburg

Das Theater Magdeburg hat sich für die italienische Farce „Bezahlt wird nicht!“ von Dario Fo eine ganz besondere Promo-Aktion ausgedacht. Auf ihren gelben Plakaten, die in der ganzen Stadt hängen, steht geschrieben: „Klaut dieses Plakat!“ Es sollte die vorbeigehenden Leute zum Schmunzeln anregen. Aber einige versuchten dieser Aufforderung tatsächlich nachzukommen. Für Peter Kleinert, dem Regisseur des Schauspiels, scheint die Art von Werbung mehr als geglückt zu sein. Taktische Ausreden: „Bezahlt wird nicht!“ am Schauspielhaus Magdeburg weiterlesen

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Für immer (vielleicht): Ralph Opferkuchs „Erste Liebe“ am Schauspielhaus Magdeburg

Ralph Opferkuch gehört am Theater Magdeburg zu den Publikumslieblingen. Er besitzt nicht nur ein ausgesprochen großes Talent für die Schauspielkunst, sondern darf auch gelegentlich seine musikalische Seite zum Vorschein bringen – mit Erfolg. Nachdem er zusammen mit Thomas Schneider den Jacques-Brel-Liederabend „Mein Lieb, mein Leid“ veranstaltete, legt er nun mit seinem Erstlingswerk „Erste Liebe“ nach. Schafft er es auch mit seinen eigenen Kompositionen die Theaterbesucher zu überzeugen?

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Songreicher Liebesrausch: Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ als Musical im Schauspielhaus Magdeburg

Das lange Warten hat endlich ein Ende. Auch das Schauspielhaus hat nun offiziell die Sommerpause beendet und startet die Spielzeit 2018/2019 gleich mit einem Bühnenklassiker, welcher gleichzeitig eine Uraufführung darstellt. William Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ wird als buntes Musical aufgeführt. Schauspieldirektorin Cornelia Crombholz und David Schliesing haben sich wieder einmal mit dem Musiker-Duo David Schwarz und Maren Kessler zusammengetan, um eine songreiche Hommage an Shakespeares Liebeserklärung an die Nacht zu kreieren. Kann man das so machen oder würde sich Shakespeare im Grab umdrehen?

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Abgepfiffen: Was passiert gerade im deutschen Profifußball?

Es ist kein Geheimnis, dass ich mein Herz nicht nur ans Theater, sondern auch an einen ganz bestimmten Fußballverein verloren habe: dem 1. FC Magdeburg. Keine Worte der Welt können beschreiben, wie ich mich am 21. April 2018 gefühlt habe, als der Club vorzeitig in die 2. Bundesliga aufgestiegen ist. Jedes Mal, wenn meine Gedanken zu jenen Momenten zurückschweifen oder ich Bilder und Videos sehe, bekomme ich noch heute Gänsehaut. Dass der Verein auch noch Meister aller Klassen wurde, war noch die Krönung des Ganzen. Vier Monate später fiel dann der Startschuss in Liga 2. Nach vier Spieltagen und einem DFB-Pokalspiel ist man in Magdeburg schon ein wenig frustriert. Zwei verlorene Matches, zwei Remis und das frühzeitige DFB-Pokal-Aus sorgen nicht gerade für ausgelassene Feierstimmung. Auch ich bin nicht ganz so glücklich über die derzeitige Situation. Das hat auch seine Gründe. Abgepfiffen: Was passiert gerade im deutschen Profifußball? weiterlesen

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Ein günstiger Kurztrip nach Mailand

Mailand ist ist die Fashion-Metropole überhaupt. Aber Italiens Hauptstadt bietet neben teuren Boutiquen und gehobenen Restaurants jede Menge Sehenswürdigkeiten, die man unbedingt mal gesehen haben muss. Das dachten Michelle und ich uns auch, als wir uns beide dazu entschlossen, für zwei Tage die Stadt zu besichtigen. Klingt nach teurem Spaß, aber es gibt durchaus Wege, solch einen Trip günstig zu gestalten. Wer also auch einmal günstig nach Mailand fliegen möchte und ein paar Ideen braucht, was er sehen möchte, der erhält in den nächsten Zeilen nützliche Informationen. Ein günstiger Kurztrip nach Mailand weiterlesen

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Nichts für schwache Nerven – „A Clockwork Orange“ im Schauspielhaus Magdeburg

Dank der Verfilmung von Stanley Kubick hat der Roman „A Clockwork Orange“ von dem britischen Autor Anthony Burgess Kultstatus erreicht. Durch die Thematik ist der Film sehr brutal. Kann man solch einen Stoff überhaupt überzeugend auf die Bühne bringen? Cornelia Crombholz und Christiane Hercher zeigen in ihrer Inszenierung für das Schauspielhaus Magdeburg, dass es funktionieren kann.  Nichts für schwache Nerven – „A Clockwork Orange“ im Schauspielhaus Magdeburg weiterlesen

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„Noch war er frei!“ – Franz Kafkas „Der Prozess“ als Zwei-Personenstück im Schauspielhaus Magdeburg

Der Großteil von Schülern der Oberstufe in Deutschland treten unweigerlich mit mindestens einem der Werke von Franz Kafka in Kontakt. Dabei setzen sie sich unabhängig von der Lektüre mit dem immer wiederkehrenden Protagonisten K. auseinander. Seine Lektüre ist bekanntlich keine leichte Kost. Das findet auch Schauspieler Uwe Fischer. Eigentlich gehört er seit der aktuellen Spielzeit dem Schauspielensemble im Schauspielhaus Magdeburg an. Doch im Rahmen der Reihe „Sprungbrett“ stellt er seine erste Regiearbeit auf die Beine – und das nur als ein dynamisches Zwei-Personenstück. „Noch war er frei!“ – Franz Kafkas „Der Prozess“ als Zwei-Personenstück im Schauspielhaus Magdeburg weiterlesen

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„Entweder du hast einen Namen oder nicht.“ – Vito Hanné über das Schauspielgeschäft

Er kann nicht nur tätowieren, sondern kann sich auch in sämtliche Rollen hineinversetzen. Doch Vito Hanné weiß auch, dass es ein harter Kampf ist, um sich dauerhaft im Schauspielgeschäft etablieren zu können. „Entweder du hast einen Namen oder nicht.“ – Vito Hanné über das Schauspielgeschäft weiterlesen

Eine abenteuerliche Reise für Groß und Klein: „Peterchens Mondfahrt“ am Theater Magdeburg

Nachdem Regisseur Marcus Mislin im vergangenen Jahr mit „Hexe Baba Jaga im Zauberwald“ als Weihnachtsmärchen einen großen Erfolg am Theater Magdeburg feierte, darf er 2018 gleich wieder ran. Dieses Mal möchte er mit „Peterchens Mondfahrt“ für strahlende Kinderaugen sorgen. Ob ihm das auch dieses Jahr gelingt? Eine abenteuerliche Reise für Groß und Klein: „Peterchens Mondfahrt“ am Theater Magdeburg weiterlesen

Ein raffinierter Plan: „Don Pasquale“ am Theater Magdeburg

Wenn die Produktionen des Musiktheaters in der aktuellen Spielzeit am Theater Magdeburg eines sind, dann bunt und unterhaltsam. Mit Gaetano Donizettis „Don Pasquale“ wird eine weitere Oper auf die Magdeburger Bühne gebracht, die nicht nur musikalisch viel zu bieten hat, sondern auch interessante Charaktere beinhaltet. Kann die Inszenierung von Christian Poewe mit den anderen Musikstücken der Spielzeit mithalten? Ein raffinierter Plan: „Don Pasquale“ am Theater Magdeburg weiterlesen

Mitreißende Kompositionen: „Grafin Mariza“ am Theater Magdeburg

Habt ihr schon einmal von der Operette „Gräfin Mariza“ von Emmerich Kálmán gehört? Nein? Nun, viele andere schon. Zumindest dem etwas herangewachsenen Publikum dürfte diese Operette ein Begriff sein. Das kann man feststellen, wenn man die Inszenierung von Oliver Klöter im Magdeburger Opernhaus besucht. Mag diese Produktion vielleicht zu einer der erfolgreichsten Programmpunkte der aktuellen Spielzeit im Musiktheater werden? Mitreißende Kompositionen: „Grafin Mariza“ am Theater Magdeburg weiterlesen

Am Rande der Verzweiflung: Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“ am Schauspielhaus Magdeburg

Nachdem Matthias Fontheim in der vergangenen Spielzeit mit „Bunbury“ einen Publikums-Hit auf die Beine stellte, kehrt er wieder ans Theater Magdeburg zurück. Mit „Die Ratten“ inszeniert er das wohl wichtigste Stück von dem deutschen Dramatiker Gerhart Hauptmann. Schon im Vorfeld sorgte die Produktion für viel Neugierde, da bekannt wurde, dass der Bühnenbildner Stephan Heyne etwas ganz Großes auf die Beine stellen würde. Kann Fontheim die Erwartungen mit dieser Produktion halten? Am Rande der Verzweiflung: Gerhart Hauptmanns „Die Ratten“ am Schauspielhaus Magdeburg weiterlesen

Der König im Irrenhaus: „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ am Schauspielhaus Magdeburg

Mit „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ in der Inszenierung von David Czesienski  am Schauspielhaus Magdeburg kommt wieder einmal ein Monodrama auf die Bühne. Dieses Mal gebürt Christoph Förster die Ehre zu zeigen, dass er so ein schweres Stück rund 90 Minuten alleine tragen kann. Doch ist der 32-jährige Berliner dieser anspruchsvollen Rolle schon gewachsen? Der König im Irrenhaus: „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ am Schauspielhaus Magdeburg weiterlesen