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Die Heuchelei der Gesellschaft: „Der Menschenfeind“ am Deutschen Theater Berlin

Seit 2019 steht Moilères „Menschenfeind“ am Deutschen Theater Berlin auf dem Spielplan. Regisseurin Anne Lenk bringt das 1666 uraufgeführte komödiantische Drama vom 17. ins 21. Jahrhundert, ohne dabei auf den Charme der Barockzeit zu verzichten. Die Heuchelei der Gesellschaft: „Der Menschenfeind“ am Deutschen Theater Berlin weiterlesen

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Anderssein gehört sich nicht: „Das Ende von Eddy oder wer hat meinen Vater umgebracht“ in der Wabe Berlin

Das Genre „Coming of Age“ ist nicht nur in Filmen und Serien allseits beliebt. Auch die Theater greifen immer mehr Stoffe für die Bühne auf, die die Entwicklung des Menschen von der Kindheit bis hin zum vollen Erwachsensein dokumentieren. Auch Alexander Weise hat mit „Das Eddy-Projekt“, gesplittet in „Das Ende von Eddy“ und „Wer hat meinen Vater umgebracht“ einen Abend in der Wabe Berlin kreiert, welcher die Entwicklung eines jungen Außenseiters zeigt, der sich noch finden muss. Anderssein gehört sich nicht: „Das Ende von Eddy oder wer hat meinen Vater umgebracht“ in der Wabe Berlin weiterlesen

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Der Soundtrack meines Lebens: Welche Erlebnisse ich mit bestimmten Tracks verbinde

Jeder kennt das Phänomen. Man sitzt beispielsweise im Auto, hört Radio und auf einmal läuft dieser eine Song, der eine bestimmte Erinnerung in einem weckt. Sofort schießen einem jene Bilder durch den Kopf, mit denen man genau diesen Track verbindet. Ich habe ständig solche Momente und lasse mich dann auch gerne mal von einer leichten Nostalgie überschwemmen. In diesem Blogbeitrag möchte ich einige Lieder mit den dementsprechenden Anekdoten mit Euch teilen – von amüsanten Ereignissen bis hin zu traurigen Zeiten. Der Soundtrack meines Lebens: Welche Erlebnisse ich mit bestimmten Tracks verbinde weiterlesen

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#NerdTalk: Eure Fragen und meine Antworten rund um meine Filmwelt

2020 ist schon ziemlich kurios. Bereits in den ersten Wochen des Jahres füllte sich mein Terminplaner. Es standen einige kulturelle Veranstaltungen auf dem Plan, auf die ich mich wie ein kleines Kind gefreut habe. Doch leider machte mir die Corona-Pandemie für die meisten Events Ende März einen Strich durch die Rechnung – und zwar einen gewaltigen. Dabei schmerzt nicht nur, dass die meisten Freizeitaktivitäten für mich flachgefallen sind und auch in den zukünftigen Wochen und Monaten nicht stattfinden dürfen. Mehr belastet es mich, wie stark die kulturellen Einrichtungen aufgrund der Covid-19-Zeit leidet. Seitdem befasse ich mich allerdings wieder mit einem Medium, welches bei mir seit Spätsommer 2017 ein wenig auf der Strecke geblieben ist: Film/Serie. Damit auf diesem Blog in den kommenden Monaten nicht komplette Funkstille herrscht, hatte ich neulich eine Idee. Da mich via Instagram häufig Nachrichten zu den Themengebieten rund um Blockbuster, Serien und Kino erreichen, habe ich kürzlich meine Community eingeladen, mir Löcher zu diesen Gebieten in den Bauch zu fragen, um diese samt meiner persönlichen Antworten in einem Beitrag festzuhalten. Dieses Angebot wurde von meinen Followern stärker angenommen, als ich es eigentlich erwartet hatte. Dazu gab es auch einige knifflige und sehr spezifische Fragen, bei denen ich wirklich länger über die Antwort nachdenken musste, was mir sehr gefallen hat. #NerdTalk: Eure Fragen und meine Antworten rund um meine Filmwelt weiterlesen

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Ein Gedächtnisprotokoll: Historischer Aufstieg in Blau-Weiß

Die Nacht vom 20. April auf den 21. April 2018 war kurz. Ich drehte und wendete mich in meinem Bett hin und her und versuchte auszublenden, dass mein Herz im Takt eines Hardstyle-Tracks schlug. Aber es wollte mir einfach nicht gelingen. Natürlich wusste ich, warum ich diese innere Unruhe verspürte. Es stand ein weiterer Spieltag meines Vereins, dem 1. FC Magdeburg, auf dem Plan. Doch es handelte sich nicht um ein gewöhnliches Drittliga-Match. An diesem Tag hatte die Mannschaft die Chance, frühzeitig in die 2. Bundesliga einzuziehen. Der Gegner: SC Fortuna Köln. Eigentlich hätte ich eine ruhige Kugel schieben können, da der Club in der Saison 2017/2018 nicht aufzuhalten war. Doch für mich war es trotzdem etwas Besonderes Ein Gedächtnisprotokoll: Historischer Aufstieg in Blau-Weiß weiterlesen

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Nazi-ABC für ‚Negerkinder‘: „Familie Braun“ am Nordharzer Städtebundtheater

Mit „Familie Braun“ hat das ZDF Anfang 2016 einen unerwarteten Erfolg verbucht. Mehrfach wurde die Dramedy-Serie mit Preisen ausgezeichnet. Wenig später sollte sich noch ein anderer Weg ergeben, um die dort gezeigte Thematik einem anderen Publikum zu präsentieren: dem Theaterpublikum. Dafür verfasste der Drehbuchautor Manuel Meimberg eine entsprechende Version für die Bühne. Um zu sehen, ob die sensible und gleichzeitig chaotische Handlung auch live funktioniert, wird zurzeit „Familie Braun“ im Nordharzer Städtebund als sogenanntes Try out in der Inszenierung von Sebastian Wirnitzer aufgeführt. Doch eine Frage schwirrt dabei immer wieder in den Köpfen der (potentiellen) Zuschauer herum: Darf man solche Aktionen in einem Theater zeigen? Nazi-ABC für ‚Negerkinder‘: „Familie Braun“ am Nordharzer Städtebundtheater weiterlesen

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Eine magische Entdeckungsreise durch Porto

Das Leben ist zu kurz um einfach nur im Urlaub auf der faulen Haut zu liegen. Zumindest ist das bei mir der Fall. So gerne ich mal an einem Strand liegen und die Seele baumeln lassen möchte, sagt mir zurzeit noch mein Bauchgefühl, dass ich diesen Erholungszustand nicht lange mitmachen würde. Momentan liegen meine Prioritäten noch darin, etwas von der Welt zu sehen, was mich fasziniert. Porto ist eine Stadt, die schon lange auf meiner persönlichen Bucketlist stand. Als ich vergangenes Jahr auf ein unschlagbares Angebot stieß, setzte ich meinen Plan schrittweise in die Tat um. Wer auch schon immer mal nach Porto wollte, dem möchte ich in diesem Beitrag ein paar Tipps geben. Denn diese Reise eignet sich auch für einen schmalen Geldbeutel.  Eine magische Entdeckungsreise durch Porto weiterlesen

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Irrsinniger Realitätsverlust: „Hamlet“ an der Schaubühne Berlin

Thomas Ostermeiers Inszenierung von Shakespeares „Hamlet“ ist seit der Premiere im September 2008 nicht mehr aus dem Programm der Schaubühne Berlin wegzudenken. Seitdem pilgern Menschen aus aller Welt in die deutsche Hauptstadt, um sich selbst ein Bild über den Hype dieser Produktion zu machen oder gar auf ihn aufzuspringen. Doch was macht den Shakespeare-Klassiker so begehrt? Irrsinniger Realitätsverlust: „Hamlet“ an der Schaubühne Berlin weiterlesen

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Das Böse als Sympathieträger: „Richard III.“ an der Schaubühne Berlin

Sobald der Startschuss für den Kartenvorverkauf eines nächsten Monats an der Berliner Schaubühne fällt, handelt es sich nur um wenige Minuten, bis alle Tickets sämtlicher Stücke vergriffen sind. So auch bei Thomas Ostermeiers Inszenierung von William Shakespeares  „Richard III.“. Welche Szenen sich an den Abenden der Aufführungen abspielen, kennt man meistens nur von besonders begehrten Konzerten oder Fußballspielen. Diverse Leute versammeln sich bei Wind und Wetter vor dem Theater mit einem Schild, auf dem geschrieben steht, dass sie noch Tickets suchen. Doch meistens warten sie vergeblich. Seit rund vier Jahren ist jede „Richard III.“-Vorstellung ausverkauft. Die Nachfrage nimmt nicht ab. Doch welche Faszination verbirgt sich hinter der Ostermeier-Produktion? Das Böse als Sympathieträger: „Richard III.“ an der Schaubühne Berlin weiterlesen

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Abgepfiffen: Was passiert gerade im deutschen Profifußball?

Es ist kein Geheimnis, dass ich mein Herz nicht nur ans Theater, sondern auch an einen ganz bestimmten Fußballverein verloren habe: dem 1. FC Magdeburg. Keine Worte der Welt können beschreiben, wie ich mich am 21. April 2018 gefühlt habe, als der Club vorzeitig in die 2. Bundesliga aufgestiegen ist. Jedes Mal, wenn meine Gedanken zu jenen Momenten zurückschweifen oder ich Bilder und Videos sehe, bekomme ich noch heute Gänsehaut. Dass der Verein auch noch Meister aller Klassen wurde, war noch die Krönung des Ganzen. Vier Monate später fiel dann der Startschuss in Liga 2. Nach vier Spieltagen und einem DFB-Pokalspiel ist man in Magdeburg schon ein wenig frustriert. Zwei verlorene Matches, zwei Remis und das frühzeitige DFB-Pokal-Aus sorgen nicht gerade für ausgelassene Feierstimmung. Auch ich bin nicht ganz so glücklich über die derzeitige Situation. Das hat auch seine Gründe. Abgepfiffen: Was passiert gerade im deutschen Profifußball? weiterlesen

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Ein günstiger Kurztrip nach Mailand

Mailand ist ist die Fashion-Metropole überhaupt. Aber Italiens Hauptstadt bietet neben teuren Boutiquen und gehobenen Restaurants jede Menge Sehenswürdigkeiten, die man unbedingt mal gesehen haben muss. Das dachten Michelle und ich uns auch, als wir uns beide dazu entschlossen, für zwei Tage die Stadt zu besichtigen. Klingt nach teurem Spaß, aber es gibt durchaus Wege, solch einen Trip günstig zu gestalten. Wer also auch einmal günstig nach Mailand fliegen möchte und ein paar Ideen braucht, was er sehen möchte, der erhält in den nächsten Zeilen nützliche Informationen. Ein günstiger Kurztrip nach Mailand weiterlesen

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„Entweder du hast einen Namen oder nicht.“ – Vito Hanné über das Schauspielgeschäft

Er kann nicht nur tätowieren, sondern kann sich auch in sämtliche Rollen hineinversetzen. Doch Vito Hanné weiß auch, dass es ein harter Kampf ist, um sich dauerhaft im Schauspielgeschäft etablieren zu können. „Entweder du hast einen Namen oder nicht.“ – Vito Hanné über das Schauspielgeschäft weiterlesen

Vom Scheitern der Menschlichkeit: „Eine Odyssee“ an der Berliner Volksbühne

Antike Stücke sind nichts für ungeduldige Menschen. Sie ziehen sich in die Länge und wirken auf manche fast einschläfernd, da sie eine gefühlte Ewigkeit brauchen, um auf den Punkt zu kommen. An der Berliner Volksbühne steht mit „Eine Odyssee“nach Homer in der Regie von Thorleifur Örn Arnarsson und Mikael Torfason ein Schauspiel auf dem Plan, das eine Dauer von vier Stunden beträgt. Wie machen sich die beiden, insbesondere der neue Schauspieldirektor des Theaters, diese 240 Minuten zunutze? Vom Scheitern der Menschlichkeit: „Eine Odyssee“ an der Berliner Volksbühne weiterlesen

Mensch oder Maschine?: „Ab jetzt“ in der Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater

Im Jahre 1989 inszenierte Peter Zadek die deutsche Erstaufführung von Alan Ayckbourns Erfolgsmeisterwerk „Ab jetzt“ am Theater am Kurfürstendamm. Unter seinen Assistenten befand sich damals Martin Woelffer, der heutige Intendant der Einrichtung. Rund 31 Jahre später ist er es, der das Stück erneut auf die Bühne der Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater holt. Mensch oder Maschine?: „Ab jetzt“ in der Komödie am Kurfürstendamm im Schiller Theater weiterlesen

Mut zum Erwachsenwerden: „Ronja Räubertochter“ am Theater Magdeburg

Alle Jahre wieder steht ein neues Weihnachtsmärchen im Programm des Magdeburger Theaters. 2019 soll „Ronja Räubertochter“ den Kindern die Zeit vor den Feiertagen versüßen. Ob dies der kulturellen Einrichtung auch in diesem Jahr wieder gelungen ist? Mut zum Erwachsenwerden: „Ronja Räubertochter“ am Theater Magdeburg weiterlesen

Auf und davon

Hallöchen, ihr lieben Menschen da draußen vor euren Bildschirmen und Handys. Endlich gibt es mal ein kleines Lebenszeichen von mir. Vielleicht habt ihr ja schon gedacht, dass ich diesen Blog an den Nagel gehängt habe. Aber so ist es nicht. Nicht nur die Sommerpause über ist es ruhig auf dieser Seite geworden. Es gab noch andere Gründe, warum ich nicht dazu gekommen bin, weitere Beiträge zu veröffentlichen. Auf und davon weiterlesen