„Romeo und Julia“: Eine tragische Liebesgeschichte

2017 ist nun Vergangenheit. Ich habe viel erlebt und gesehen. Eine der schönsten Zeiten hatte ich in Bukarest. Aber es gab auch Dinge, die mir sehr gefehlt haben. Dazu zählt u.a. auch das Theater. Leider waren meine Kenntnisse der rumänischen Sprache zu dem Zeitpunkt noch nicht das Gelbe vom Ei und deshalb habe ich auch kein Stück in Bukarest gesehen. Und als ich dann wieder in Deutschland war, war die Spielzeit fast vorbei. In den letzten Monaten habe ich dementsprechend viel nachgeholt. Ein Theaterstück, was ich erst ziemlich spät auf dem Schirm hatte, war ein absoluter Klassiker: „Romeo und Julia“ von William Shakespeare. „Romeo und Julia“: Eine tragische Liebesgeschichte weiterlesen

Es weihnachtet schwer – „Schöne Bescherungen“ im Schauspielhaus Magdeburg

Alle Jahre wieder läuft in der Weihnachtszeit das gleiche Programm in der Glotze. Viele freuen sich auf die Tradition, aber es gibt auch welche, die einfach nur genervt davon sind. Dabei ist es egal, ob es sich dabei um ein Film für die ganze Familie handelt. Wieso nicht einfach mal mit den Liebsten ins Theater gehen? Im Schauspielhaus Magdeburg wird seit der Spielzeit 2016/2017 die Komödie „Schöne Bescherungen“ von Alan Ayckbourn aufgeführt, welche für das Theater von Caroline Stolz inszeniert wurde. Auch in der aktuellen Spielzeit ist dieses Stück gut besucht. Doch warum lohnt sich das mehr als ein Abend vorm Fernseher? Es weihnachtet schwer – „Schöne Bescherungen“ im Schauspielhaus Magdeburg weiterlesen

Zwischen Gott und Mensch – „Antigone und Ödipus“

Wer an Inszenierungen altgriechischer Mythen auf der Bühne denkt, rollt meistens schnell die Augen. Diese Stücke sind meist mit einer nicht leicht verständlichen Dialektik aufgebaut. Das Zuhören und Verstehen der Botschaft erfordert viel Konzentration und Aufmerksamkeit. Nicht so in der Inszenierung „Antigone und Ödipus“ von Cornelia Crombholz für das Theater Magdeburg. Zwischen Gott und Mensch – „Antigone und Ödipus“ weiterlesen

Ein Herz für Kinder – Die Theaterkassen-Spendenaktion für bedürftige Familien aus Magdeburg

Auf Anregung des Fördervereins Theater Magdeburg e.V. entstanden, entwickelte sich die letztjährige Theaterkarten-Spendenaktion des Theaters Magdeburg zu einem schönen Erfolgsmodell in der Weihnachtszeit und zeigte die große Solidarität der Magdeburger mit denen, die es sich nicht leisten können, als Familie ins Theater zu gehen. Rund 240 Karten kamen allein über die Spendenaktion zusammen. Und so ruft das Theater Magdeburg auch in diesem Jahr auf, bedürftigen Kindern aus Magdeburg und Umgebung zusammen mit ihren Eltern einen Besuch des Weihnachtsmärchens „Hexe Baba Jaga im Zauberwald“ am 22. Dezember 2017 um 11.00 Uhr im Opernhaus mit einer gespendeten Karte zu ermöglichen und damit große Vorweihnachtsfreude zu verbreiten. Ein Herz für Kinder – Die Theaterkassen-Spendenaktion für bedürftige Familien aus Magdeburg weiterlesen

Ein frostiges Weihnachtsmärchen – „Hexe Baba Jaga im Zauberwald“ im Opernhaus Magdeburg

Weihnachtszeit ist bekanntlich die schönste Zeit. Auch für das Theater Magdeburg. Jedes Jahr wird ein bekanntes Weihnachtsmärchen für die große Bühne inszeniert. 2018 ist es die wohl bekannteste Hexe der Märchenwelt. „Hexe Baba Jaga im Zauberwald“ feierte am 26. November Premiere.  Hexe Baba Jaga (Zlatko Maltar) hat immer etwas zu meckern. Besonders muss ihre Stieftochter Nastjenka (Marie Ulbricht) darunter leiden. Während Nastjenka im Haushalt schuften … Ein frostiges Weihnachtsmärchen – „Hexe Baba Jaga im Zauberwald“ im Opernhaus Magdeburg weiterlesen

Pubertäre Draufgänger in der mobilen Produktion „Mongos“

Der junge Ikarus (Daniel Klausner) ist seit einem Unfall querschnittsgelähmt. Es ist für ihn unmöglich seine Beine zu bewegen. Der Arzt versichert ihm, dass eine Heilung ausgeschlossen ist. Ikarus will das aber nicht wahrhaben. In der Reha-Klinik lernt er Francis (Cem Göktas) kennen. Dieser leidet an einer aggressiven Form von Multipler Sklerose. Obwohl beide kaum unterschiedlicher sein können, werden sie beste Freunde und teilen sich ein Zimmer in der Klinik. Während Ikarus ein eine ziemlich große Fresse hat und seine Mitmenschen gerne übel beleidigt, ist Francis eher verträumt, zurückhaltend und schreibt gerne Gedichte. Die beiden durchleben ihre Jugend- und die typischen Jungsprobleme – bis Francis aus der Klinik entlassen wird. Für Ikarus bricht eine Welt zusammen und er kann seine Wut nicht zurückhalten. Pubertäre Draufgänger in der mobilen Produktion „Mongos“ weiterlesen

„Ich will Blut!“ – Standing Ovations bei der Premiere von „Der kleine Horrorladen“

Wieso sollten nur Produktionen mit einem großen Budget Erfolge feiern können? „Kleiner Laden voller Schrecken“ aus dem Jahr 1960 ist ein einfach produziertes B-Movie und gehört zu den erfolgreichsten Billigproduktionen Hollywoods. Inspiration genug für den Komponisten Alan Menken. Zusammen mit dem Texter Howard Ashman kreierte er das Musical „Der kleine Horrorladen“, welches am 06. Mai 1982 seine Uraufführung im WPA Theatre in New York feierte. Und auch wie der Streifen aus dem Jahre 1960 wurde aus dem Musical eines der angesagtesten Off-Broadway-Musicals überhaupt. Für die Spielzeit 2017/2018 inszeniert der Regisseur Ulrich Wiggers das Stück für die Bühne im Magdeburger Opernhaus. „Ich will Blut!“ – Standing Ovations bei der Premiere von „Der kleine Horrorladen“ weiterlesen

2 mal 3 macht 4 – „Pippi Langstrumpf“ feiert Premiere im Schauspielhaus Magdeburg

Ein neunjähriges Mädchen, welches seit über 70 Jahren Generationen von Kindern in ihren Bann zieht: Pippi Langstrumpf. Die Figur, die von Astrid Lindgren erschaffen wurde, ist auch noch heute bei vielen Kindern beliebt. Bücher und Filme sind sozusagen noch immer Pflicht. Aber auch auf der Bühne werden ihre Abenteuer gerne inszeniert. Für die Spielzeit 2017/2018 hat sich Grit Lukas dieser Aufgabe angenommen – mit Erfolg.  2 mal 3 macht 4 – „Pippi Langstrumpf“ feiert Premiere im Schauspielhaus Magdeburg weiterlesen

Eine Freundschaft auf dem Prüfstand – Yasmina Rezas „Kunst“ im Schauspielhaus Magdeburg

Freundschaft spielt eine zentrale Rolle im Leben. Das sagte auch schon Aristoteles. Wie viele Menschen man zu seinem Freundeskreis zählt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Fakt ist, dass niemand gleich ist. Vor allem in Cliquen wird einem dieses Phänomen immer wieder erneut bewusst: Der Extrovertierte, der Schüchterne, der Ja-Sager – die Liste ließe sich noch fortsetzen. Doch in jeder Freundschaft kommt es auch mal zu Auseinandersetzungen. Wenn solche Situationen anstehen, dann kristallisiert es sich meistens heraus, wie stark solch ein Band zwischen zwei oder mehreren Menschen ist.  Eine Freundschaft auf dem Prüfstand – Yasmina Rezas „Kunst“ im Schauspielhaus Magdeburg weiterlesen

Zwischen Wahn und Wirklichkeit – „American Noir“ im Magdeburger Opernhaus

Die erste Ballettproduktion der Spielzeit 2017/2018 steckt voller Spannung und Fragen. Es ist ein Krimi, den der Ballettdirektor und Chefchoreograf Gonzalo Galguera erzählt, inspiriert vom US-amerikanischen Film noir. Was ist Realität und was ist Einbildung? Zwischen Wahn und Wirklichkeit – „American Noir“ im Magdeburger Opernhaus weiterlesen