Sticky

Digitale Alternative: Theater Magdeburg stellt Online-Spielplan für März/Ostern vor

Die Coronapandemie hält die Kulturbranche noch immer in Schach. Theaterbesuche sind nach wie vor nicht möglich. Bei mir ist es genau ein Jahr her, als ich zum letzten Mal talentierte Schauspieler live auf einer großen Bühne erleben durfte. Das bricht mir nach wie vor mein kleines Herz. Umso mehr freut es mich, dass eines meiner Lieblingstheater, nämlich das Theater Magdeburg, für die kommenden Wochen einen bunten und vor allem spartenübergreifenden Online-Spielplan zusammengestellt hat. Ich möchte es mir nicht nehmen lassen und stelle euch diese Formate in den kommenden Absätzen vor. Digitale Alternative: Theater Magdeburg stellt Online-Spielplan für März/Ostern vor weiterlesen

Sticky

Mut zum Erwachsenwerden: „Ronja Räubertochter“ am Theater Magdeburg

Alle Jahre wieder steht ein neues Weihnachtsmärchen im Programm des Magdeburger Theaters. 2019 soll „Ronja Räubertochter“ den Kindern die Zeit vor den Feiertagen versüßen. Ob dies der kulturellen Einrichtung auch in diesem Jahr wieder gelungen ist? Mut zum Erwachsenwerden: „Ronja Räubertochter“ am Theater Magdeburg weiterlesen

Tödlicher Egoismus: „Der Geheimagent“ am Schauspielhaus Magdeburg

Auf der Studiobühne im Magdeburger Schauspielhaus geht es in der aktuellen Spielzeit recht düster, aber dennoch lustig zu. Nachdem David Czesienski bereits „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ für das Theater Magdeburg vor wenigen Monaten erfolgreich inszenierte, widmet er sich mit seinem Kollegen Robert Hartmann dem Stoff des Agententhrillers „Der Geheimagent“ von Joseph Conrad.  Tödlicher Egoismus: „Der Geheimagent“ am Schauspielhaus Magdeburg weiterlesen

Todgeweihte Zeitzeugen: „Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei“ am Schauspielhaus Magdeburg

Im Januar des aktuellen Jahres jährte sich die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zum 100. Mal. Um die Geschichte nicht zu vergessen und der aktuellen Generation nochmal zu zeigen, was sich von November 1918 bis Januar 1919 zugetragen hat, nahm sich die deutschsprachige Gegenwartsdramatikerin Felicia Zeller den vierten Band aus Alfred Döblins Roman-Reihe „November 1918“ zur Hand und kreierte eine Bühnenfassung. Diese bringt sie nun erstmals in der Regie von Marie Bues ins Studio des Magdeburger Schauspielhauses.  Todgeweihte Zeitzeugen: „Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei“ am Schauspielhaus Magdeburg weiterlesen

Eine abenteuerliche Reise für Groß und Klein: „Peterchens Mondfahrt“ am Theater Magdeburg

Nachdem Regisseur Marcus Mislin im vergangenen Jahr mit „Hexe Baba Jaga im Zauberwald“ als Weihnachtsmärchen einen großen Erfolg am Theater Magdeburg feierte, darf er 2018 gleich wieder ran. Dieses Mal möchte er mit „Peterchens Mondfahrt“ für strahlende Kinderaugen sorgen. Ob ihm das auch dieses Jahr gelingt? Eine abenteuerliche Reise für Groß und Klein: „Peterchens Mondfahrt“ am Theater Magdeburg weiterlesen

Der König im Irrenhaus: „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ am Schauspielhaus Magdeburg

Mit „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ in der Inszenierung von David Czesienski  am Schauspielhaus Magdeburg kommt wieder einmal ein Monodrama auf die Bühne. Dieses Mal gebürt Christoph Förster die Ehre zu zeigen, dass er so ein schweres Stück rund 90 Minuten alleine tragen kann. Doch ist der 32-jährige Berliner dieser anspruchsvollen Rolle schon gewachsen? Der König im Irrenhaus: „Tagebuch eines Wahnsinnigen“ am Schauspielhaus Magdeburg weiterlesen

Was wäre, wenn…: Corinna Harfouch ist „Die Präsidentin“

Am 07. Mai 2017 wurde Emmanuel Macron zum Staatspräsidenten von Frankreich gewählt. Somit ist das Land haarscharf an einer rechtsextremen Welle durch die Front National mit Marine Le Pen an der Spitze der Partei vorbeigerudert. Die Autoren François Durpaire und Farid Boudjellal haben aber versucht sich auszumalen, wie es hätte aussehen können, wenn Le Pen als Siegerin nach Hause gegangen wäre. Ihr Comic „La Présidente“  feierte 2015 ziemlich großen Erfolg. Diese Fiktion hat es mittlerweile unter dem deutschen Namen „Die Präsidentin“ auf die Bühne geschafft. Für das Theater Magdeburg zieht keine Geringere als die Schauspieldirektorin selbst die Strippen: Die Inszenierung von Cornelia Crombholz feierte bereits am 12. Mai 2018 bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen Premiere. Am 02. Juni fiel erstmals der Vorhang im Schauspielhaus. 

Was wäre, wenn…: Corinna Harfouch ist „Die Präsidentin“ weiterlesen

Wiedervereinigung oder Boom: Zukunftsfarce „Das Knurren der Milchstraße“ im Schauspielhaus Magdeburg

Der deutsch-koreanische Autor Bonn Park hat gerade einen absoluten Lauf. Sein eigenes Stück „Das Knurren der Milchstraße“ wurde erst im September 2017 am Theater Bielefeld uraufgeführt und gewann sogar beim letztjährigen Theatertreffen in Berlin den 1. Preis des Stückemarktes. Wenige Monate später sieht der Regieassistent Moritz Gärber seine Chance, die preisgekrönte Zukunftsfarce im Rahmen der Reihe „Sprungbrett“ am Theater Magdeburg auf die Science-Fiction-Raumbühne zu bringen.  Wiedervereinigung oder Boom: Zukunftsfarce „Das Knurren der Milchstraße“ im Schauspielhaus Magdeburg weiterlesen

„Noch war er frei!“ – Franz Kafkas „Der Prozess“ als Zwei-Personenstück im Schauspielhaus Magdeburg

Der Großteil von Schülern der Oberstufe in Deutschland treten unweigerlich mit mindestens einem der Werke von Franz Kafka in Kontakt. Dabei setzen sie sich unabhängig von der Lektüre mit dem immer wiederkehrenden Protagonisten K. auseinander. Seine Lektüre ist bekanntlich keine leichte Kost. Das findet auch Schauspieler Uwe Fischer. Eigentlich gehört er seit der aktuellen Spielzeit dem Schauspielensemble im Schauspielhaus Magdeburg an. Doch im Rahmen der Reihe „Sprungbrett“ stellt er seine erste Regiearbeit auf die Beine – und das nur als ein dynamisches Zwei-Personenstück. „Noch war er frei!“ – Franz Kafkas „Der Prozess“ als Zwei-Personenstück im Schauspielhaus Magdeburg weiterlesen

Zwischen Gott und Mensch – „Antigone und Ödipus“

Wer an Inszenierungen altgriechischer Mythen auf der Bühne denkt, rollt meistens schnell die Augen. Diese Stücke sind meist mit einer nicht leicht verständlichen Dialektik aufgebaut. Das Zuhören und Verstehen der Botschaft erfordert viel Konzentration und Aufmerksamkeit. Nicht so in der Inszenierung „Antigone und Ödipus“ von Cornelia Crombholz für das Theater Magdeburg. Zwischen Gott und Mensch – „Antigone und Ödipus“ weiterlesen