Digitale Alternative: Theater Magdeburg stellt Online-Spielplan für März/Ostern vor

Die Coronapandemie hält die Kulturbranche noch immer in Schach. Theaterbesuche sind nach wie vor nicht möglich. Bei mir ist es genau ein Jahr her, als ich zum letzten Mal talentierte Schauspieler live auf einer großen Bühne erleben durfte. Das bricht mir nach wie vor mein kleines Herz. Umso mehr freut es mich, dass eines meiner Lieblingstheater, nämlich das Theater Magdeburg, für die kommenden Wochen einen bunten und vor allem spartenübergreifenden Online-Spielplan zusammengestellt hat. Ich möchte es mir nicht nehmen lassen und stelle euch diese Formate in den kommenden Absätzen vor.

Di. 2. 3., 19.30 Uhr
Literaturklub Online

Alain Robbe-Grillet »Die Radiergummis«

Seit zehn Jahren treffen sich literaturbegeisterte Menschen ein- bis zweimal monatlich, um in entspannter Atmosphäre ein gemeinsam gelesenes Buch zu besprechen, das im Vorfeld in der Runde ausgewählt wurde. Vom Klassiker bis zur Neuerscheinung – alles ist dabei und bietet durch die Anbindung an aktuelle Inszenierungen des Theaters immer wieder auch die Möglichkeit, noch einmal anders auf das zuvor Gelesene zu schauen. Für alle, die gerne öfter oder mehr Bücher lesen möchten, ist der Austausch im Literaturklub ein anregender Ansporn.
online via Zoom, Anmeldung unter: caroline.rohmer@theater-magdeburg.de
Kostenloser Zugang
Online via Zoom mit vorheriger Anmeldung!

Podcast »Garderobengespräche« – neue Folgen erscheinen jeden Donnerstag

Der Podcast »Garderobengespräche« ist eure wöchentliche Dosis Theatergossip und Backstagewissen. Regieassistentin Tjana Thiessenhusen trifft die Schauspieler*innen des Theaters Magdeburg in den heiligen Hallen, den Garderoben, und entlockt ihnen ihre spontansten Gedanken zu Theater, dem Leben als Schauspieler*innen und wie sehr Theater in diesen Zeiten fehlt und fragt – ist Theater systemrelevant?

Sa. 6. 3., 19.30 Uhr
»Machtspiele und Liebesschwüre«
Arienabend mit Ausschnitten aus den Opern »Titus« und »Rigoletto«

Das Theater Magdeburg startete nach dem ersten Lockdown mit einem Arienabend
vor reduziertem Publikum. Zu hören waren damals Ausschnitte aus Mozarts Oper »Titus« und aus Verdis Oper »Rigoletto«. Für das Publikum besteht nun die Möglichkeit, diesen Abend jetzt online nochmal genießen zu können.

So. 7. 3., 18.00 Uhr – 19.00 Uhr
Lockdown Lecture #3

In einer Zukunft, in der alles verkauft wurde – selbst alles Wasser und die Luft – ist die Welt verödet und in einen giftigen Nebel gehüllt. Letzte Bastion des Turbokapitalismus ist ein Supermarkt, in den sich DIETMAR DER ANWALT flüchtet und dort auf allerlei skurrile Gestalten trifft, die mit ihren ganz eigenen Strategien um ihr Überleben kämpfen. Da kann nicht mal die genervte GOTT helfen … Dieses Stück, dessen Uraufführung an einem anderen Theater bereits in den Startlöchern für den Post-Lockdown steht, besticht durch seine Verbindung von Katastrophenszenario, Kapitalismuskritik und schrägen Figuren, die uns zum Lachen und Handeln anstößt. Im Anschluss an eine humorvolle Lesung wird sogar verraten, warum es dieses Stück trotzdem nicht in den Spielplan geschafft hat.
Die Lesungen finden über Zoom statt und dauern circa 45 Minuten. Die Anmeldung erfolgt jeweils telefonisch oder per Mail bei der Theaterkasse:
(0391) 40 490 490, kasse@theater-magdeburg.de. Die Teilnahme ist kostenfrei!
Online via Zoom mit vorheriger Anmeldung an der Theaterkasse!

Fr. 12. 3.
Audiowalk »Philisterburg« nach der gleichnamigen Erzählung von Jacques Decour, individueller Starttermin

Vor gut 90 Jahren, im Herbst 1930, kam der damals 20-jährige Franzose Jacques Decour als Austauschlehrer nach Magdeburg ans Domgymnasium. Seine Tagebuchaufzeichnungen aus Magdeburg, die in Frankreich 1932 unter dem fiktiven Titel »Philisterburg« erschienen, bilden die Grundlage für einen Audiowalk durch die heutige Stadt auf den Spuren des Autors.
Der Rundgang kann individuell begonnen werden. Start ist am Bühneneingang des Schauspielhauses in der Otto-von-Guericke-Straße 64; der Walk endet am Allee-Center an der Ernst-Reuter-Allee. Für den Audiowalk werden ein Smartphone oder ein vergleichbares Abspielgerät für MP3-Dateien sowie Kopfhörer benötigt. Tickets sind ab dem 12. 3. 2021 für 5 € über die Theaterkasse (kasse@theater-magdeburg.de) oder online erhältlich. Damit bekommen Ticketkäufer*innen Zugang zu der erforderlichen Audiodatei.

Sa. 13. 3.
»Tierisch musikalisch!«, 1. Episode

In seiner Orchestersuite »Der Karneval der Tiere« hat der französische Komponist Camille Saint-Saëns auf brillante Weise witzige Tierporträts geschaffen. Unter der Leitung von Justus Tennie hat die Magdeburgische Philharmonie die Komposition eingespielt, die das Theater Magdeburg in der Serie »Tierisch musikalisch!« vorstellen möchte. Inspiriert von der Musik hat Theaterpädagoge Matthias Brandt auf einer Expedition die Stadt Magdeburg einmal mit anderen Augen betrachtet und dabei Statuen, Parks, Kirchen und die Geschichte von vielen anderen Sehenswürdigkeiten ganz genau unter die Lupe genommen. Welche tierischen Entdeckungen Matthias dabei gemacht hat und wie Saint-Saëns diese Tiere musikalisch darstellt, das erfahren Zuschauer*innen in »Tierisch musikalisch!«. Die Episoden werden immer samstags auf den Kanälen des Theaters Magdeburg ausgestrahlt.

Sa. 13. 3., 18.00 – 20.00 Uhr
Bei Anruf: Kunst!

Wer das Theater Magdeburg vermisst, kann sich ganz persönlich von einem der Ensemblemitglieder anrufen lassen. Mit der Aktion »Bei Anruf: Kunst!« bietet das Theater Magdeburg poetisch-musikalische Telefonseelsorge für ausgehungerte Kulturinteressierte an. Bucht euch über die Theaterkasse ein Zeitfenster von 10 Minuten zwischen 18.00 und 20.00 Uhr und lasst euch von einer Künstlerin oder eines Künstlers des Theaters anrufen. Lasst euch von besinnlichen, nachdenklichen und aufmunternden Gedichten oder Arien und Liedern unterhalten. Wer sich bei euch meldet meldet, bleibt bis zum Schluss ein Geheimnis. Am 27. 3. wird die Aktion fortgeführt. Die Buchung ist kostenfrei. Tel.: (0391) 40 490 490

So. 14. 3., 18.00 Uhr
»Eden One« Premiere Online
Ballettabend von Gonzalo Galguera

In seiner neuesten Choreografie befasst sich der Ballettdirektor und Chefchoreograf des Theaters Magdeburg Gonzalo Galguera mit der Suche nach dem Paradies in uns selbst. Es ist der Beginn des Entdeckens, der Erprobung von Gefühlen, der Sehnsucht und der Unschuld: Noch einmal so unbeschwert sein wie ein Kind trotz der Einsamkeit. Die eine dazu tretende Frau im Paradies (Anastasia Gavrilenkova) löst bei den drei Männern (Mihael Belilov, Antoine Bertran, Admir Kolbuçaj, Giorgio Perego) die Sehnsucht nach Nähe aus, den Wunsch nach innerer Zufriedenheit und Glückseligkeit. Für seine Choreografie ließ sich Gonzalo Galguera u.a. durch Texte von Hilde Domin, Teresa de Ávila, Dulce María Loynaz und María Zambrano inspirieren, für die er als Entsprechung Barockmusik von Johann Sebastian Bach, Georg Friedrich Händel, Domenico Cimarosa und Alessandro Marcello ausgesucht hat. Eine Wiederholung des Balletts gibt es am 20. 3. um 19:.30 Uhr sowie am 4. 4. um 18.00 Uhr.

Fr. 19. 3., 21.00 Uhr
»RAMPE & RADAU«
Die Live-Show aus dem Theater Magdeburg

Das Theater ist zu. Immer noch! Doch der Spieltrieb der Bühnenkünstler*innen ist nicht zu stoppen. Und da das Theater noch immer für den Publikumsbetrieb geschlossen hat, kommt das Theater eben zu euch nach Hause und saust mit RAMPE & RADAU live aus dem Theater Magdeburg direkt in eure digitalen Endgeräte. Moderator Christoph Förster präsentiert ein Showprogramm aller Sparten, begrüßt spannende Talk-Gäste, enthüllt Gerüchte und Kurioses aus dem Theateralltag und sorgt für turbulente Überraschungen. Eine Show so unmittelbar und einmalig wie ein Abend im Theater! Eine Fortsetzung gibt es bereits am 26. 3. um 21.00 Uhr.

Di. 23. 3., 19.30 Uhr

Livestream-Lesung John von Düffel »Der brennende See«
Livestream aus dem Theater Magdeburg/Schauspielhaus
In Kooperation mit dem Literaturhaus Magdeburg

John von Düffel, Dramaturg am Deutschen Theater Berlin und Professor für Szenisches Schreiben an der UdK Berlin, ist nicht nur ein renommierter Bearbeiter von Theater- und Prosatexten für die Bühne, sondern auch preisgekrönter Autor von Romanen und Erzählungen. Sein 2020 erschienener Roman »Der brennende See« erzählt die Geschichte von Hannah, die beim Ordnen der Hinterlassenschaft ihres verstorbenen Vaters auf Überraschendes stößt, das ihr Bild der Vergangenheit ins Wanken bringt. Düffel verwebt die brandaktuellen Themen Klimakrise und Fridays-for-Future-Bewegung zur spannenden Geschichte einer Generation zwischen den Erblasten der Vergangenheit und einer rasant sich verändernden Zukunft. Anschließend kommt die Chefdramaturgin Schauspiel Elisabeth Gabriel mit dem Autor ins Gespräch. Die Zuschauer*innen sollen die Möglichkeit bekommen, über die Streaming-Plattform (YouTube) Fragen zu stellen.

So. 28. 3., 11.00 Uhr
Kammerkonzert »Frankreich« Premiere Online

Angelehnt an das ursprünglich geplante 6. Sinfoniekonzert der Magdeburgischen Philharmonie, das programmatisch ganz Werken aus Frankreich gewidmet war, hat sich das Bläserquintett der Magdeburgischen Philharmonie entschlossen, eine dem ursprünglichen Programm sehr ähnliche Werkabfolge zu wählen, die die Musiker kammermusikalisch interpretieren. Maurice Ravel ließ sich für »Le Tombeau de Couperin« von der Musik des französischen Barock inspirieren, insbesondere von dessen größten Meistern: François Couperin und Jean-Philippe Rameau. Da die sechssätzige Suite mit ihren Tanzsätzen sukzessive während des Ersten Weltkriegs entstanden, wurden sie bald zu einer Trauermusik ganz anderer Art: Ravel widmete jeden einzelnen Satz dem Gedenken an einen gefallenen französischen Soldaten aus seinem Freundeskreis. So gewann der Name Tombeau (Grabmal) eine ganz aktuelle, tragische Bedeutung. Jacques Ibert gehörte zu jenen Komponisten des 20. Jahrhunderts, der wie viele seiner französischen Kollegen die radikalen Experimente deutscher Komponisten mit der Atonalität vermied. 1890 in Paris geboren, wurde er schon vor dem 1. Weltkrieg am Pariser Conservatoire mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Ibert entwickelte sich in Form, Harmonik und Melodik traditionell bis vorsichtig modern und setzte stattdessen auf eine große Farbigkeit in seiner Musik. In den 1930 komponierten »Trois pièces brèves« (Drei kurze Stücke) für Bläserquintett wird dieses Spiel mit den Tonarten zart angedeutet. Mit seinen »Préludes«, hier online in Ausschnitten zu hören, die 1910 bzw. 1910 bis 1913 entstanden, knüpfte Claude Debussy nur zum Teil an die große Tradition des Klavierpräludiums bei Bach und Chopin an. Mindestens ebenso bedeutsam waren für ihn die Préludes der französischen Cembalomeister, eines Louis und François Couperin oder eines Rameau. In ihrer freien, poetischen Gestaltung und ihrer Formlosigkeit bis hin zur totalen rhythmischen und harmonischen Freiheit gewährten diese alten Préludes eben jenen Raum fürs Assoziative und Poetische, den auch Debussy in seinen Préludes anstrebte. Die Titel der Stücke hat der Komponist denn auch lediglich als Nachgedanken in Klammern an den Schluss der Préludes gestellt.

Di. 30. 3., 19.30 Uhr
Literaturklub Online
J. M. Coetzee »Schande«

Seit zehn Jahren treffen sich literaturbegeisterte Menschen ein- bis zweimal monatlich, um in entspannter Atmosphäre ein gemeinsam gelesenes Buch zu besprechen, das im Vorfeld in der Runde ausgewählt wurde. Vom Klassiker bis zur Neuerscheinung – alles ist dabei und bietet durch die Anbindung an aktuelle Inszenierungen des Theaters immer wieder auch die Möglichkeit, noch einmal anders auf das zuvor Gelesene zu schauen. Für alle, die gerne öfter oder mehr Bücher lesen möchten, ist der Austausch im Literaturklub ein anregender Ansporn.
online via Zoom, Anmeldung unter: caroline.rohmer@theater-magdeburg.de,
Kostenloser Zugang
Online via Zoom mit vorheriger Anmeldung!

Fr. 2. 4. (Karfreitag), 18.00 Uhr
Arienabend mit Ausschnitten aus den Opern »Titus« und »Rigoletto«

Das Theater Magdeburg startete nach dem ersten Lockdown mit einem Arienabend wieder vor reduziertem Publikum. Zu hören waren damals Ausschnitte aus Mozarts Oper »Titus« und aus Verdis Oper »Rigoletto«. Für das Publikum besteht nun die Möglichkeit, diesen Abend jetzt online nochmal genießen zu können.

Sa. 3. 4. (Karsamstag), 19.30 Uhr
Liederabend Eugen Engel Premiere Online

In der Spielzeit 2021/2022 möchte das Theater Magdeburg die Oper »Grete Minde« nach Theodor Fontane des 1943 im Konzentrationslager Sobibor ermordeten deutsch-jüdischen Komponisten Eugen Engel (1875-1943) zur Uraufführung bringen. Um dieses musikalische Ereignis vorzubereiten, möchte das Theater Magdeburg mit diesem Liederabend erstmals online in der kleinen Form Lieder des Komponisten vorstellen. Obwohl Eugen Engel als Kaufmann arbeitete, war seine Leidenschaft die Musik: als Zuhörer, Komponist und Musikerfreund. Er korrespondierte mit vielen berühmten Musikern seiner Zeit über die Musik, so u.a. mit Bruno Walter, Wilhelm Backhaus, Engelbert Humperdinck, Leo Blech und Edwin Fischer. Auch für das Theater Magdeburg ist dieser Liederabend eine echte Entdeckung des Musikstils des leider viel zu früh ermordeten Komponisten, über den auch die Forschung bislang noch viel zu wenig weiß. Seid also mit dabei und entdeckt eine spätromantisch geprägte Musik aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts!

Mo. 5. 4. (Ostermontag), 19.30 Uhr
»Wo die Liebe endet, fangen Lieder an«
Lieder von Eugen Engel

Ludwig van Beethoven gilt als der erste »freie« Komponist, der von seiner Kompositionsarbeit leben konnte. Aber durch die Jahrhunderte gibt es bis heute zahlreiche Beispiele nebenberuflicher Komponisten, denen ein »Brotberuf« ihr künstlerisches Schaffen erst ermöglicht. Der Versicherungsangestellte Charles Ives, der Forstbeamte Modest Mussorgsky, der Dirigent und Intendant Gustav Mahler. Der deutsch-jüdische Komponist Eugen Engel, geboren 1875 in Ostpreußen, führte in Berlin die Kaufmannstradition seiner Familie fort. Daneben aber war er fest ins Musikleben der Metropole eingebunden, korrespondierte u. a. mit Bruno Walter, Wilhelm Backhaus und Engelbert Humperdinck. Und er komponierte: Sein Opus Magnum, die um 1930 entstandene, wegen des aufkommenden Nationalsozialismus aber nie aufgeführte Oper »Grete Minde« nach Theodor Fontane wird ihre Uraufführung im Februar 2022 am Theater Magdeburg erleben! Die handschriftliche Partitur des Werkes konnte Engels Tochter 1941 in die Emigration in die USA retten. Eugen Engel selbst wurde 1943 im Konzentrationslager Sobibor ermordet, keines seiner acht Geschwister überlebte die Shoah.
Als Beispiel für Engels an Wagner und Humperdinck geschulten spätromantischen Stil präsentieren Sängerinnen des Theaters Magdeburg eine Auswahl seiner Lieder.

Derzeit bietet das Theater Magdeburg einen Großteil der Onlineformate kostenlos an. Ihr könnt aber gern einen symbolischen Ticketpreis an das Theater Magdeburg spenden. Kontoverbindung: Theater Magdeburg – LH Magdeburg
IBAN: DE02 8105 32 72 0037 0099 56
BIC:NOLADE21MDG
Verwendungszweck: Spende Theater Magdeburg – (eigenen Namen eintragen)

Stand 19. 2. 2021, Änderungen und Ergänzungen vorbehalten! Weitere Informationen findet ihr unter http://www.theater-magdeburg.de.

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